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Letzte Änderung
November 15. 2017 10:52:42
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Exkursionen 2015


November 2015

Herbstworkshop des AK Geschichte der Juden

- Historische Kommission Niedersachsen/Bremen




Rolf Uphoff und Gero Conring von der Max-Windmüller-Gesellschaft Emden besuchten den Herbstworkshop "Arbeitskreis der Geschichte der Juden" der Historischen Kommission Niedersachsen/Bremen.

Die Veranstaltung am 06. November 2015 in der Gedenkstätte Hannover-Ahlem stand im Zeichen der Thematik
„Jüdische Selbstbehauptungsstrategien im nationalsozialistischen Deutschland“.
Der Sprecher  des Arbeitskreises Frank Wolff, Universität Osnabrück, führte durch das Programm:   

Panel I: Der CV als innerjüdische Schnittstelle                                                                                                                                  
Hendrik Schemann: Jüdische Selbsthilfe im antisemitischen Staat: Die Rechtsberatung des CV im Jahr 1933                       
Lennart Grenda, Jan Hola, Hannah Niedenführ: CV und Zionismus in der Zwischenkriegszeit: Das Spannungsfeld der Doppelmitgliedschaften.

Panel II: Die Gesellschaft der "Volksgemeinschaft"
Judith Vogel: Die Nutzbarmachung der Ausgrenzung: Der Fall Isidor Kahn in Düren

Vor dem Workshop wurden die Anwesenden durch die Gedenkstätte und das Außengelände geführt. Ab 1893 wurden in Ahlem in der Israelitischen Gartenbauschule an der Heisterbergallee jüdische Jungen und Mädchen im Gartenbau und Handwerksberufen ausgebildet. Ab 1941 wurde die Bildungsstätte von den Nationalsozialisten missbraucht als Sammelort für den Transport in die Todeslager in Osteuropa. 2946 Menschen wurden von Ahlem aus in den Tod geschickt. 1943 wurde ein „Polizei-Ersatzgefängnis“ eingerichtet für Sinti und Roma, Zwangsarbeiter und politische Häftlinge. Bis zur Befreiung im Jahr 1945 wurde die Gartenbauschule zu einem Ort von Folter und Mord. In dem ehemaligen Wohnhaus des Direktors wurde ein sehenswertes Informations-, Bildungs- und Gedenkzentrum installiert, welches die Schrecken der NS-Zeit am Beispiel von Ahlem exemplarisch mit medial aufbereiteten Zeitzeugenberichten beeindruckend dokumentiert.
Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 8, 30453 Hannover-Ahlem, Tel. 0511-616-23745                                       

http://www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Architektur-Geschichte/Erinnerungskultur/Gedenkst%C3%A4tte-Ahlem